Wer den ersten Beitrag gelesen hat, wird vermutlich wissen, was jetzt kommt.
Der Anfang, der Urknall, eben unser Werdegang zum Dampfer. Ehr etwas umspektakulär, aber vielleicht lesenswert.
Es begann im Juni 2013, durch einen Freund "angestachelt" wurde auf einmal ein Thema interessant, dass sich "Dampfen" nannte. E-Zigaretten, davon hatten wir schonmal was gehört, aber ehr diese komischen Dinger, die in den Kaufhausketten und Supermärkten an der Stange hingen.
Dem entsprechend wurden sie auch von mir belächelt und geflissen ignoriert.
Da wir immer wieder versucht haben mit dem Rauchen aufzuhören, haben wir auch die ganzen Misserfolge erleben dürfen.
Unser guter Freund hatte also was gefunden, mit dem er das Rauchen aufgeben konnte.
E-Zigaretten war das Stichwort. Also fix das Internet befragt, Herr Google wusste so einiges, die ein oder andere Seite besucht und gelesen. Aber das Thema wurde erst einmal wieder zurück gestellt, nachdem wir gehört hatten, was der gute für seine E-Zigarette bezahlt hatte, es waren so etwas unter 100 Euro, Liquids und Hardware. Fand ich dann doch etwas viel zum probieren, mit dem Hintergedanken, dass es nicht funktionieren würde.
Es ging etwas Zeit in's Land, da wir jedoch immer wieder den Kontakt zum Freund hatten/haben, kam das Thema immer wieder zu Tage. Bis, irgendwann, ja irgendwann wollte meine Frau plötzlich "irgendwas" kaufen.
"Nix", dachte ich, "dann lieber was, was irgendwie schonmal verwendet wurde, also kam der Button auf einer EGO-W zum treffen, zwei mal.
Somit hatte ich zwei Startersets einer EGO-W bestellt und noch etwas Liquid. Das ganze kam etwa drei Tage später bei uns an, an einem Samstag, zum Glück.
Also dem Postmann die Unterschrift gedrückt und wieder in Richtung Schlafzimmer verschwunden, es war ja noch früh am Tag, zu früh um den Tag wirklich zu beginnen.
Akkus waren halb voll, das Beipackzettelchen gelesen (ehr überflogen) und fix etwas Liquid in die Kartusche.
Zum Verständnis, die EGO-W sind Tank-Verdampfer, wobei Tank und Verdampfer eine Einheit bilden und in sich geschlossen sind.
Das das Tanksystem erst einmal etwas ruhen muss, war uns weder bewusst oder haben wir uns Gedanken darüber gemacht. Also Verdampfer auf den Akku und Piff-Paff... Himmel die dampfte, unwissend der Zugtechnik haben wir natürlich erst einmal den Verdampfer absaufen lassen. Viel zu stark gezogen, mehr Liquid wie Dampf im Mund.
Also musste wieder einmal Herr Google herhalten (wobei Corinne hat mich gerade gelehrt, dass Herr Google weiblich ist...) und nach einer Beschreibung zur Zugtechnik gesucht. Natürlich haben wir was gefunden, wäre ja auch untypisch für's Internet etwas nicht zu finden.
Langsam ziehen, gemütlich, nicht hektisch. Eigentlich logisch, wenn man sich den gesamten Vorgang überlegt und vorstellt, was da passiert.
Das Liquid wird durch das Trägermaterial (Docht) angezogen, der Heizdraht bringt das Liquid zum verdampfen, das kann dann eingeatmet werden.
Macht man dabei etwas nicht richtig, zieht zu kräftig, kann das Liquid nicht mehr verdampfen und landet im Mund, im ungünstigsten Fall.
Das haben wir am 27. Juni 2013 erfahren dürfen. Nach etwas Gewöhnungszeit mit der Zugtechnik ging das alles sehr zufriedenstellend. Als Liquid hatten wir seiner Zeit "Sahara-Sun" von Dr.Born, sieben Euro für zehn mL. Ein stolzer Preis...
Aber egal, seit dem Zeitpunkt haben Mona und ich keine Zigarette mehr angefasst.
Den weiteren Werdegang schreibe ich sicherlich noch mal in Ruhe auf, aber welche Vorteile und auch Nachteile haben wir nun durch das Dampfen erfahren?
Mal Stichpunktartig aufgeschrieben schaut das so aus:
- Kleidung riecht nicht mehr nach Zigaretten
- persönlicher Geruch nicht mehr nach Tabak (landläufig auch Mundgeruch)
- Geruchssinn kehr wieder zurück
- Geschmackssinn verbessert sich
- Körperliche Leistung steigert sich
- Ausdauer steigert sich auch wieder
- Hautprobleme lösen sich fast von selbst
Es gibt aber auch Nachteile, die ich nicht verheimlichen möchte.
- Man wird teilweise beachtet wie Aussätzige
- Man wird wie Raucher behandelt
- Dampfen ist in der Gemeinschaft als gefährlich und ungesund angesehen
- Unwissenheit, Halbwissen erzeugt teilweise große Abneigung
- HWV-Krankheit (ok, HWV ist die Abkürzung für "Haben-wollen-Virus" und beschreibt die Vielfalt, die einem Dampfer an Hardware entgegen kommt. Das als Nachteil zu beschreiben ist eigentlich unfair)
Mein weiterer Werdegang kam über die EGO-Akkureihe, hin zur Joyetech eVic (mein erster Akkuträger, dazu aber später mehr). Dann kam die iTaste SVD. Ab dem Zeitpunkt waren die EGO-W Verdampfer schon Vergangenheit und wurden durch unterschiedliche Clearomitzer ersetzt. Angefangen vom Kangertech Protank I, über den Protank II, hin zum Protank III. Heute findet sich neben dem Kraken noch ein Taifun GT und GS in der Sammlung, bestellt sind aber noch das ein oder andere Spielzeug.
Gut, das zum einen, in den kommenden Postings von mir und Mona werdet ihr Hinweise zur Handhabung finden, aber auch mal die ein oder andere Wicklung bei Selbstwicklern. Der Umstieg zum Selbstwickler, Vor- und auch Nachteile zum gleichen, aber auch Akkuträger finden sich genauso wieder, wie EGO-Akkus für den täglichen Gebrauch.
In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Freude bei uns im Blog. Schreibt einfach mal einen Kommentar, wenn Euch danach ist.
Als kleiner Nachtrag sei erwähnt, dass alle hier gezeigten Bilder von mir persönlich gemacht wurden, alle Geräte und Gegenstände sich in meinem/unseren Besitz befinden.