Im zweiten Teil der Stromversorgung möchte ich etwas kurz "anreissen", auch wenn das Thema an sich doch mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.
Austauschbare Akkus, die Verwendung von Akkuträger in verschiedener Bauweisen. Aber wie in den vorherigen Beiträgen auch hier erst mal etwas Bildmaterial, damit eine Vorstellung von dem kommenden entsteht.

Alle oben genannten Akkuträger (von links nach rechts: Joyetech eVic, innoking iTaste SVD und im rechten Bild der Nemesis) erfüllen alle die selbe Aufgabe.
Sie befördern den Strom vom Akku zum Verdampfer. Sie machen das jedoch nicht unterschiedlich, sondern bei allen muss ein Taster gedrückt werden, damit ein Stromkreislauf geschlossen wird.
Warum aber unterschiedliche Akkuträger, wenn doch alle die gleiche Aufgabe haben?
Der vermutlich wichtigste Grund, weil es verschiedene Geschmäcker gibt. Jeder möge das Gert verwenden, dass ihm liegt, wodran er (auch optisch) die meiste Freude hat.
Technisch gesehen verwenden alle die gleichen Akkus:

Der linke (kleine) Akku ist ein so genannter 18350'er, die anderen beiden sind 18650'er Akkus. Dabei beschreibt die 18 den Durchmesser und die 350 bzw. 650 die Länge. Alle Akkus haben keinen vorstehenden Pluspol, sind im gemeinen auch "ohne Nuppel". Die Leistung sind unterschiedlich, bei dem lila Akku sind es 2600 mAh, der schwarze hat 2250 und der kleine rote Akku hat 800 mAh.
Die Leistung der Akkus bezieht sich auch auf die Haltbarkeit im Akkuträger, wie lange man ihn also verwenden kann. Optisch sieht der schwarze Akku länger aus wie der lila, ist es jedoch nicht.
Jetzt kommen jedoch die Unterschiede bei den Akkuträgern. Die zwei in dem linken Bild sind elektrisch gesteuerte Akkuträger, der rechte eigentlich ein mechanischer Akkuträger. Mechanisch bedeutet dabei, dass keinerlei Elektronik zur Steuerung verwendet wird, die (vorhandene) Leistung des Akkus also direkt auf den Verdampfer gegeben wird.
Je nach dem welcher Verdampfer verwendet wird, sollte auch ein entsprechender Akku verwendet werden. Folgende Akkutypen gibt es dabei:
Wobei die drei erst genannten Punkte sich auf die Zusammensetzung, also die verwendete Chemie im Akku, bezieht, die beiden letzt genannten beziehen sich darauf, ob in dem Akku nochmals (oder überhaupt) eine Schutzelektronik verbaut ist.
Grundsätzlich kann man sagen, dass ungeschützte Akkus nicht in mechanischen Akkuträgern verwendet werden sollen. Dabei kommt die Schutzelektronik in den Akkus zum tragen, die eine Tiefenentladung verhindert. Auf der anderen Seite läßt sich dann auch sagen, dass ein geschützter Akku in einem elektrischen Akkuträger keinen Sinn macht, da die Elektronik im Akkuträger bereits die notwendigen Sicherungsmaßnahmen beinhaltet.
IMR, ICR und NCR Akkus beschreibt die verwendete Chemie, also die direkte Zusammensetzung des Akkus. IMR-Akkus enthalten eine Lithium-Mangan-Chemie. Diese Zusammensetzung erlaubt es, dass die Akkus bei Kurzschlüssen weniger Ausgasen und zusätzlich auch höhere Ströme vertragen.
NCR-Akkus sollten vom Dampfer nicht verwendet werden, da diese doch sehr empfindlich auf Kurzschluss und/oder Tiefenentladung reagieren. Sollte es dennoch zu einem defekt kommen, gasen diese Akkus auch noch unter einer Wärmeentwicklung aus. Also lieber keine NCR-Akkus verwenden.
Bei IMR-Akkus macht man in der Regel wenig falsch, bei mechanischem Akkuträgern sind diese im Grunde sogar Pflicht. ICR-Akkus können ohne weitere Bedenken in geregelten Akkuträgern verwendet werden.
Wichtiger ist die Entscheidung zwischen ungeschützt und geschützten Akkus, gerade bei der Verwendung von mechanischen Akkuträgern wie den Nemesis (aber auch alle anderen).
Bei eben diesen Typ Akkuträger gibt es zudem aber auch die Möglichkeit eine Elektronik zu verwenden, das so genannte Kick-Modul.

Links ist das Kick-Modul in einer dafür vorgesehenen Hülse zu sehen.
Oben auf dem Bild findet sich das Modul in der rechten, kleinen Hülse.
Ein solcher Akkuträger bietet verschiedene Möglichkeiten (auf die ich zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlicher eingehen werde). Ein großer Vorteil sind die unterschiedlichen Akkugrößen, die verwendet werden können.
Erinnern wir uns an die Joyetech eVic, dort findet nur ein 18650'er Akku platz, kleinere gehen da nicht rein, dafür ist sie, standardmäßig, auch nicht gedacht.
Der Nemesis-Akkuträger dagegen hat vom Hersteller keine spezifische Größenvorgabe bekommen und somit läßt sich aus dem riesen Akkuträger auch ein kleiner aber feiner bauen. Natürlich unter dem Kompromiss, dass der Akku weniger Leistung hat.
Der eigentliche Sinn eines mechanischen Akkuträger ist jedoch ein anderer. Der findet sich in dem Bereich der Selbstwickler. Also jeder, der sich die Heizdrähte selber wickelt und die dafür notwendigen Werte beachtet, wird sehr schnell Freude an einem mechanischen Akkuträger finden.
Gerade wenn der typische Leistungsgrad von Verdampfern verlassen werden soll, der Verdampfer also mehr Leistung vertragen muss, ist ein mechanischer Akkuträger aufgrund der fehlenden elektrischen Schaltung ein absolutes muss.
Ich möchte zu diesem Zeitpunkt nicht auf die elektrischen Vorgaben eingehen, das kommt zu einem späteren Zeitpunkt, aber bei der verwendeten Spannung, dem gewickelten Wiederstand kann sich eine Leistung ergeben, die jede Schutzschaltung eines elektrischen Akkuträger zum schweigen bringt, sprich die Elektrik vermutet einen Kurzschluss und schaltet ab.
Im nächsten Teil werde ich etwas tiefer in den Bereich Verdampfer eingehen, unterschiedliche Arten beschreiben und auch etwas tiefer in die Materie eintauchen.
Austauschbare Akkus, die Verwendung von Akkuträger in verschiedener Bauweisen. Aber wie in den vorherigen Beiträgen auch hier erst mal etwas Bildmaterial, damit eine Vorstellung von dem kommenden entsteht.

Alle oben genannten Akkuträger (von links nach rechts: Joyetech eVic, innoking iTaste SVD und im rechten Bild der Nemesis) erfüllen alle die selbe Aufgabe.
Sie befördern den Strom vom Akku zum Verdampfer. Sie machen das jedoch nicht unterschiedlich, sondern bei allen muss ein Taster gedrückt werden, damit ein Stromkreislauf geschlossen wird.
Warum aber unterschiedliche Akkuträger, wenn doch alle die gleiche Aufgabe haben?
Der vermutlich wichtigste Grund, weil es verschiedene Geschmäcker gibt. Jeder möge das Gert verwenden, dass ihm liegt, wodran er (auch optisch) die meiste Freude hat.
Technisch gesehen verwenden alle die gleichen Akkus:

Der linke (kleine) Akku ist ein so genannter 18350'er, die anderen beiden sind 18650'er Akkus. Dabei beschreibt die 18 den Durchmesser und die 350 bzw. 650 die Länge. Alle Akkus haben keinen vorstehenden Pluspol, sind im gemeinen auch "ohne Nuppel". Die Leistung sind unterschiedlich, bei dem lila Akku sind es 2600 mAh, der schwarze hat 2250 und der kleine rote Akku hat 800 mAh.
Die Leistung der Akkus bezieht sich auch auf die Haltbarkeit im Akkuträger, wie lange man ihn also verwenden kann. Optisch sieht der schwarze Akku länger aus wie der lila, ist es jedoch nicht.
Jetzt kommen jedoch die Unterschiede bei den Akkuträgern. Die zwei in dem linken Bild sind elektrisch gesteuerte Akkuträger, der rechte eigentlich ein mechanischer Akkuträger. Mechanisch bedeutet dabei, dass keinerlei Elektronik zur Steuerung verwendet wird, die (vorhandene) Leistung des Akkus also direkt auf den Verdampfer gegeben wird.
Je nach dem welcher Verdampfer verwendet wird, sollte auch ein entsprechender Akku verwendet werden. Folgende Akkutypen gibt es dabei:
- IMR
- ICR
- NCR
- Ungeschützte, und
- Geschütze Akkus
Wobei die drei erst genannten Punkte sich auf die Zusammensetzung, also die verwendete Chemie im Akku, bezieht, die beiden letzt genannten beziehen sich darauf, ob in dem Akku nochmals (oder überhaupt) eine Schutzelektronik verbaut ist.
Grundsätzlich kann man sagen, dass ungeschützte Akkus nicht in mechanischen Akkuträgern verwendet werden sollen. Dabei kommt die Schutzelektronik in den Akkus zum tragen, die eine Tiefenentladung verhindert. Auf der anderen Seite läßt sich dann auch sagen, dass ein geschützter Akku in einem elektrischen Akkuträger keinen Sinn macht, da die Elektronik im Akkuträger bereits die notwendigen Sicherungsmaßnahmen beinhaltet.
IMR, ICR und NCR Akkus beschreibt die verwendete Chemie, also die direkte Zusammensetzung des Akkus. IMR-Akkus enthalten eine Lithium-Mangan-Chemie. Diese Zusammensetzung erlaubt es, dass die Akkus bei Kurzschlüssen weniger Ausgasen und zusätzlich auch höhere Ströme vertragen.
NCR-Akkus sollten vom Dampfer nicht verwendet werden, da diese doch sehr empfindlich auf Kurzschluss und/oder Tiefenentladung reagieren. Sollte es dennoch zu einem defekt kommen, gasen diese Akkus auch noch unter einer Wärmeentwicklung aus. Also lieber keine NCR-Akkus verwenden.
Bei IMR-Akkus macht man in der Regel wenig falsch, bei mechanischem Akkuträgern sind diese im Grunde sogar Pflicht. ICR-Akkus können ohne weitere Bedenken in geregelten Akkuträgern verwendet werden.
Wichtiger ist die Entscheidung zwischen ungeschützt und geschützten Akkus, gerade bei der Verwendung von mechanischen Akkuträgern wie den Nemesis (aber auch alle anderen).
Bei eben diesen Typ Akkuträger gibt es zudem aber auch die Möglichkeit eine Elektronik zu verwenden, das so genannte Kick-Modul.

Links ist das Kick-Modul in einer dafür vorgesehenen Hülse zu sehen.
Oben auf dem Bild findet sich das Modul in der rechten, kleinen Hülse.
Ein solcher Akkuträger bietet verschiedene Möglichkeiten (auf die ich zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlicher eingehen werde). Ein großer Vorteil sind die unterschiedlichen Akkugrößen, die verwendet werden können.
Erinnern wir uns an die Joyetech eVic, dort findet nur ein 18650'er Akku platz, kleinere gehen da nicht rein, dafür ist sie, standardmäßig, auch nicht gedacht.
Der Nemesis-Akkuträger dagegen hat vom Hersteller keine spezifische Größenvorgabe bekommen und somit läßt sich aus dem riesen Akkuträger auch ein kleiner aber feiner bauen. Natürlich unter dem Kompromiss, dass der Akku weniger Leistung hat.
Der eigentliche Sinn eines mechanischen Akkuträger ist jedoch ein anderer. Der findet sich in dem Bereich der Selbstwickler. Also jeder, der sich die Heizdrähte selber wickelt und die dafür notwendigen Werte beachtet, wird sehr schnell Freude an einem mechanischen Akkuträger finden.
Gerade wenn der typische Leistungsgrad von Verdampfern verlassen werden soll, der Verdampfer also mehr Leistung vertragen muss, ist ein mechanischer Akkuträger aufgrund der fehlenden elektrischen Schaltung ein absolutes muss.
Ich möchte zu diesem Zeitpunkt nicht auf die elektrischen Vorgaben eingehen, das kommt zu einem späteren Zeitpunkt, aber bei der verwendeten Spannung, dem gewickelten Wiederstand kann sich eine Leistung ergeben, die jede Schutzschaltung eines elektrischen Akkuträger zum schweigen bringt, sprich die Elektrik vermutet einen Kurzschluss und schaltet ab.
Im nächsten Teil werde ich etwas tiefer in den Bereich Verdampfer eingehen, unterschiedliche Arten beschreiben und auch etwas tiefer in die Materie eintauchen.







